Mehr Effizienz durch KI? Ja, aber mit klaren Grenzen!
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Von Betreffzeilen über Übersetzungen bis hin zu Chatbots: Einige KI-Funktionen sind im Alltag bereits echte Helfer, während andere noch Zeit und Weiterentwicklung benötigen.
Wir arbeiten mit verschiedenen Softwarelösungen für Kunden unterschiedlichster Branchen und Größen. Und ganz ehrlich: Bisher sind nur wenige KI-getriebene Tools echte Gamechanger. Wir werfen einen ehrlichen Blick auf das, was heute schon funktioniert – und was noch nicht.
Top 1: Betreff und Preheader – Inspiration in Sekundenschnelle.
Was wirklich Zeit spart und bereits zuverlässig funktioniert, ist die Ausgabe passender Betreffs und Preheader für Mailings.
Noch zeitsparender ist es, wenn man nicht mehr zu ChatGPT wechseln muss, um sich Gedanken zu machen, sondern wenn die KI bereits in die Mailingsoftware integriert ist und auf Basis des Mailinginhalts intelligente Vorschläge macht. Das ist ein kleiner, aber feiner Vorsprung, den leider noch nicht alle Mailing-Softwares bieten. Einige sind jedoch bereits auf den Zug aufgesprungen.
TOP 2: Ausblick – automatische Generierung von Sprachversionen
Eine Software, mit der wir arbeiten, hat sogar die Integration einer Übersetzungsmaschine in Arbeit. Dann können Newsletter endlich mit einem Klick und ohne Copy & Paste in die ganze Welt verschickt werden.
Wenn es soweit ist, hier ein Tipp: Planen Sie Korrekturschleifen und KI-Training bewusst mit ein. Legen Sie die Mailings nach der automatischen Übersetzung erst einmal den Niederlassungen vor und füttern Sie das Programm mit den Korrekturen, damit es die spezifische Corporate-Sprache(n) lernt.
TOP 3: Bildbearbeitung und -generierung mit Einschränkung
Unsere Grafikerin beschwert sich über die KI in ihrem Grafikprogramm, da manche Ergebnisse ihrer Meinung nach verschlimmbessert werden. Wir finden KI-Tools wie Ideogram und Midjourney dennoch spannend. Man „füttert” diese mit eigenen Fotos, gibt einen Prompt ein und erhält dann verschiedene KI-Bilder mit dem gewünschten Motiv. Die Programme können schon einiges. Außerdem sieht man auf KI-generierten Bildern immer angenehme zehn Jahre jünger aus.
Die in CRM- und E-Mail-Marketing-Software integrierten Bildgeneratoren sind jedoch noch ausbaufähig. Es ist zwar praktisch, wenn man lizenzfreie Bilder erhält, aber Corporate-Bildvorgaben lassen sich noch nicht stringent vorgeben. Die Bilder sehen bislang nach KI aus.
TOP 4: KI-Agenten zur Personalisierung in diversen Softwarelösungen – bislang keine Euphorie?
KI-Agenten zur Erstellung von Mailing-Strecken, Social-Media-Postings oder auch zur Sales-Unterstützung tauchen an allen Ecken und Enden auf. Aber auch hier sehen wir noch einen Weg vor uns, bis diese uns wirklich die Arbeit erleichtern. Zumindest bei den Standardlösungen, die in Softwares inhärent sind. Aber natürlich muss man irgendwo anfangen.
TOP 5: Chatbots sind ausgereift.
Die in guten CRM-Plattformen integrierten Chatbots sind eine echte Unterstützung für das Service- und Vertriebsteam. Sind sie intelligent konfiguriert und mit einer guten Wissensdatenbank gefüttert, sparen sie Zeit und sind ein wahrer Mehrwert.
Fazit: KI kann Teams entlasten und kreative Prozesse unterstützen. Doch ohne klare Ziele, saubere Daten und menschliche Kontrolle bleibt der erhoffte Effekt oft aus.