E-Mail-Marketing bei Thalia
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- E-Mail bleibt wichtigster CRM-Kanal bei Thalia
- Über 200 Datenpunkte steuern Personalisierung
- Triggerbasierte Journeys ersetzen starre Kampagnen
Thalia hat sein CRM- und E-Mail-Marketing in den vergangenen Jahren konsequent modernisiert. Eine zentrale Rolle spielt dabei die neue Plattform Braze, die E-Mail und App-Kommunikation enger verzahnt. Ergänzend kommen spezialisierte Tools wie Movable Ink für Echtzeit-Personalisierung zum Einsatz. Trotz der technologischen Vielfalt bleibt klar: E-Mail bleibt wichtigster CRM-Kanal bei Thalia. Parallel ermöglicht ein dezentrales Newsletter-Tool lokalen Filialen eigene Kampagnen im Rahmen zentraler Vorgaben, wie absolit berichtet.
Personalisierung und Customer Journeys
Im Zentrum der Strategie stehen automatisierte, verhaltensbasierte Prozesse. Triggerbasierte Journeys ersetzen starre Kampagnen und reagieren flexibel auf Nutzeraktionen wie Warenkorbabbrüche, Suchanfragen oder Produktverfügbarkeiten. Besonders relevant ist die inhaltliche Ausrichtung: Statt Rabatten setzt Thalia auf kuratierte Empfehlungen und relevante Inhalte. Über 200 Datenpunkte steuern Personalisierung und sorgen für zielgenaue Ansprache entlang der gesamten Customer Journey.
Kanalmix und Skalierung im Omnichannel-Modell
Neben E-Mail nutzt Thalia weitere Kanäle wie Push-Nachrichten und WhatsApp, wobei letzterer vor allem redaktionell eingesetzt wird. Perspektivisch testet das Unternehmen auch RCS. Gleichzeitig gelingt die Balance zwischen zentraler Steuerung und lokaler Flexibilität: Filialen können eigenständig kommunizieren, während Datenhoheit und Governance zentral bleiben. Insgesamt zeigt das Beispiel, wie datengetriebenes CRM, intelligente Automatisierung und relevanter Content erfolgreich zusammenspielen.