E-Mail-Software wählen: Auf diese Kriterien kommt es wirklich an
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- Geschäftsziele sollten vor dem Softwarevergleich definiert werden
- CRM-Integration und Nutzbarkeit wiegen oft mehr als viele Funktionen
- Nicht nur Lizenzkosten, sondern Gesamtkosten und Migration prüfen
Bei der Auswahl einer E-Mail-Marketing-Plattform sollten Unternehmen nicht mit Produktvergleichen beginnen, sondern mit den eigenen Zielen und Prozessen, berichtet hunt + hawk. Entscheidend ist, welche Aufgaben der Kanal erfüllen soll, wo heute manuelle Arbeit entsteht und welche Schwachstellen die neue Lösung beseitigen muss.
Die Anforderungen unterscheiden sich zudem nach Unternehmensgröße und Reifegrad. Während kleinere Firmen vor allem einfache Bedienung und grundlegende Automation benötigen, gewinnen bei wachsenden und großen Organisationen Segmentierung, CRM-Anbindung, Workflows, Governance und Reporting an Bedeutung.
Beim Preisvergleich reicht die monatliche Lizenzgebühr nicht aus. Kontaktlimits, Nutzerlizenzen, Zusatzmodule, Implementierung, Schulung und Migration können die Gesamtkosten deutlich erhöhen. Ebenso wichtig ist ein Praxistest: Mitarbeiter sollten typische Aufgaben selbst durchführen, statt nur einer Herstellerdemo zuzusehen.
Besonders kritisch sind CRM-Integration und Datenqualität. Unternehmen sollten prüfen, ob Daten bidirektional synchronisiert werden und Marketing- sowie Vertriebsdaten tatsächlich zusammenarbeiten. Der zentrale Rat: Nicht maximale Funktionsvielfalt wählen, sondern eine Plattform, die aktuelle Anforderungen erfüllt, einfach nutzbar ist und mit dem Unternehmen wachsen kann.