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Warum KI im E-Mail-Marketing noch kaum Zeit spart

E-Mail-Marketing leidet weniger an langsamer Texterstellung als an Prozessen. KI wirkt erst dann, wenn sie in Templates und Freigaben integriert wird
25.08.26
© Freepik
 

- 82 Prozent verbringen mindestens die Hälfte der Zeit mit Produktion
- 88 Prozent müssen KI-Inhalte noch deutlich überarbeiten
- Freigaben sind der häufigste Grund für verpasste Kampagnenstarts


KI ist im E-Mail-Marketing weit verbreitet, sorgt bislang aber nur begrenzt für echte Entlastung, berichtet crmblog. Laut einer Knak-Studie unter 333 Marketingentscheidern setzen 70 Prozent der Teams KI ein. Trotzdem fließt bei 82 Prozent mindestens die Hälfte der Arbeitszeit weiterhin in Produktion, Prüfung und Versand. Für Strategie und Planung bleibt im Durchschnitt nur rund ein Fünftel.


Die größten Bremsen liegen im Prozess. Bei 60 Prozent arbeiten mindestens vier Personen an einer E-Mail, meist folgen mehrere Korrekturschleifen. Freigaben, Design und teamübergreifende Abstimmung sind die häufigsten Ursachen für Verzögerungen. 85 Prozent haben deshalb innerhalb eines Jahres mindestens einen Kampagnenstart verpasst.


Auch KI löst dieses Problem nicht automatisch. 88 Prozent der Teams müssen KI-Inhalte noch moderat oder stark nachbearbeiten. Besonders effizient sind laut Studie Organisationen mit wenigen Beteiligten, einer überschaubaren Tool-Landschaft und KI, die Markenregeln, Templates und Freigabelogik kennt.


Die wichtigste Konsequenz: Nicht das nächste KI-Tool sollte zuerst geprüft werden, sondern der Produktionsprozess. Wer Freigaben reduziert und KI direkt in bestehende Abläufe integriert, kann deutlich mehr Zeit sparen als durch schnellere Texterstellung allein.


 

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