Claude übernimmt mehr in Gmail und Google Drive
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- Claude kann E-Mails in Gmail auf Aufforderung versenden
- Claude kann Dateien in Google Drive verwalten und analysieren
- Gmail- und Drive-Daten werden laut Anthropic nicht fürs Training genutzt
Anthropic erweitert die Google-Workspace-Anbindung von Claude deutlich, wie OnlineMarketing.de berichtet. Nach der Verknüpfung mit Gmail oder Google Drive kann die KI nicht nur auf Inhalte zugreifen, sondern auch konkrete Aufgaben innerhalb der Dienste ausführen.
In Gmail kann Claude Nachrichten durchsuchen, auf bestehende Konversationen reagieren, E-Mails weiterleiten und Entwürfe verwalten. Neu ist vor allem der Versand: Auf ausdrückliche Anweisung kann Claude Nachrichten im Namen der Nutzer verschicken. Standardmäßig ist dafür noch eine Bestätigung erforderlich. Team- und Enterprise-Kunden können diese Vorgabe anpassen. Auch Google Drive wird stärker eingebunden. Claude kann Dateien verschieben, löschen oder freigeben, Ordner anlegen und erzeugte Dateien direkt speichern. Zudem lassen sich Inhalte aus Google Docs, PDFs, Präsentationen, Tabellen und Office-Dateien auswerten und Informationen aus mehreren Dokumenten zusammenführen.
Nicht alle Inhalte werden vollständig verarbeitet. Bei Gmail-Anhängen stehen derzeit nur Metadaten zur Verfügung. In Google Docs berücksichtigt Claude ausschließlich Text, während Bilder, Kommentare und Änderungsvorschläge außen vor bleiben. Laut Anthropic greift Claude nur auf Inhalte zu, für die Nutzer bereits Berechtigungen besitzen. Daten aus Gmail, Drive und Calendar sollen zudem nicht zum Training der KI-Modelle verwendet werden.