Jeder fünfte Marketing-Job verlangt KI-Skills
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- KI-Begriffe stehen inzwischen in 5,9 % aller Stellenanzeigen
- 17,5 % der Marketing-Stellen nennen inzwischen KI-Skills
- Daten & Analyse führen mit 36 % bei den KI-Anforderungen
Der Bedarf an KI-Kompetenzen steigt in Deutschland deutlich. Laut einer Indeed-Analyse hat sich der Anteil der Stellenanzeigen mit KI-Begriffen innerhalb eines Jahres von 2,4 auf 5,9 Prozent mehr als verdoppelt. München liegt mit 17,1 Prozent an der Spitze, gefolgt von Berlin und Aachen. Gleichzeitig holen Städte wie Oberhausen, Halle und Hamm besonders schnell auf, berichtet OnlineMarketing.de.
KI-Kenntnisse werden branchenübergreifend relevant
Die Nachfrage beschränkt sich längst nicht mehr auf Technologieunternehmen. Besonders häufig werden KI-Skills in Daten und Analyse (36 Prozent) sowie der Software-Entwicklung (27,3 Prozent) verlangt. Auch Medien und Kommunikation, Personalwesen, Forschung und IT-Bereiche setzen zunehmend entsprechende Fähigkeiten voraus.
Marketing besonders stark betroffen
Im Marketing enthalten bereits 17,5 Prozent der Stellenanzeigen Hinweise auf KI-Kompetenzen. Der Einsatz künstlicher Intelligenz wird damit zunehmend Teil des operativen und strategischen Marketings. LinkedIn zufolge sehen 66 Prozent der B2B-Marketer Verbesserungen ihrer Kampagnen durch KI, während 68 Prozent von besseren Ergebnissen berichten.
Weiterbildung wird zum Erfolgsfaktor
Für Unternehmen bedeutet die Entwicklung, dass nicht allein neue KI-Talente gewonnen werden sollten. Entscheidend ist auch, bestehende Mitarbeitende gezielt weiterzuentwickeln. Für Marketer wiederum wird es immer wichtiger, KI nicht nur bedienen, sondern strategisch und produktiv einsetzen zu können.