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Vom Ladengeschäft zum Online-Business

Was bei der Digitalisierung des eigenen Services zu beachten ist und wie Betriebe trotz Schließung Umsatz generieren und den Kundenstamm erweitern.
Maximilian Modl | 11.02.2021
Vom Ladengeschäft zum Online-Business © Pixabay / athree23
 

Zahlreiche Geschäfte in Deutschland sind geschlossen – und das schon seit neun Wochen. Unternehmer:innen müssen langfristig umdenken, umstrukturieren und sich online aufstellen. Dieser Beitrag erklärt in vier Schritten, wie Betriebe trotz Schließung der Geschäfte Umsatz generieren und ihren Kundenstamm erweitern können.

1. Online gefunden werden: So funktioniert die Digitalisierung des eigenen Services
Grundvoraussetzung ist eine eigene Webseite – denn sie ist die digitale Visitenkarte eines Unternehmens und ermöglicht es, online auffindbar zu sein. Es gibt viele kostengünstige Tools, die es einem ermöglichen, Webseiten mithilfe von Vorlagen selbst zu erstellen. Oftmals fallen nur Kosten für das Hosting und die Wahl der Wunsch-URL an. Durch eine Live Chat-Funktion können Dienstleister:innen außerdem in Echtzeit auf Wünsche reagieren und mit ihren Kund:innen interagieren.
 

2. Angebote digitalisieren: Mehr Kaufoptionen schaffen
Durch das Anbieten von Click&Collect können Kund:innen auf der Webseite eine Bestellung aufgeben und daraufhin das gewünschte Produkt im Laden abholen – das ist schnell umgesetzt und spart Lager- sowie Lieferkosten. Als langfristige Lösung empfiehlt sich je nach Branche und Angebot auch das Aufsetzen eines Online Shops. Wer einen nachhaltigen Kundenstamm aufbauen möchte, sollte außerdem ein Newsletter-Formular in die Webseite integrieren, um Interessent:innen regelmäßig zum Kauf aktivieren zu können.
 

3. Aufmerksamkeit erhöhen: Kommunikation ist das A und O
Je nach Produkt und Service unterscheiden sich die Zielgruppen – doch wie erreiche ich die potenziellen Käufer:innen am besten? Mit Newslettern können Updates, Neuerungen und Veränderungen an die jeweilige Zielgruppe herangetragen werden – E-Mail-Marketing-Tools bieten ebenfalls Vorlagen an, die individuell auf das eigene Branding angepasst werden können. Durch intuitive Drag & Drop Editors können aber auch mit wenigen Klicks eigene Templates kreiert werden. Wer einen Online-Shop betreibt, muss seinen Kund:innen sogar bestimmte automatisierte Updates, wie zum Beispiel den Status der Bestellung, mitteilen. Dies kann zum Beispiel per E-Mail oder auch per SMS erfolgen.
 

4. Reichweite steigern: Sichtbarkeit durch Online-Werbung
Neben der Pflege des bestehenden Kundenstamms ist auch die Neukundenakquise wichtig. Wer seine Reichweite schnell boosten möchte, sollte Online-Werbung schalten, zum Beispiel in Suchmaschinen oder in sozialen Netzwerken. Dort lässt sich die Zielgruppe genau anhand von Interessen definieren, die Performance ist messbar und es kann bei Bedarf nachjustiert werden. Mit Hilfe von Retargeting-Kampagnen werden außerdem Webseitenbesucher:innen gezielt auf anderen Plattformen mit der eigenen Werbung angesprochen.
 

5. Social Networking: Von und mit anderen profitieren
Viele Unternehmen stehen gerade jetzt vor gleichen Herausforderungen. Daher hilft es oft, sich durch Business-Netzwerke, wie LinkedIn, Xing oder durch einen Verband, der die gleichen Interessen vertritt, mit anderen Unternehmer:innen zu vernetzen. So können beide Seiten von Partnerschaften, Kooperationen, Geschäftsbeziehungen und Know-how profitieren und Kosten einsparen.

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Über Maximilian Modl

Der Experte für Newsletter-Marketing Maximilian Modl ist Gründer von movinary und im Bereich Business Development/CMO bei Newsletter2Go tätig.

Kommentare

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