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Mehr Nachhaltigkeit durch E-Mail-Marketing

Mit diesen Tipps und Tricks wird das E-Mail-Marketing nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger und sorgt so bestimmt für hohe Klickraten.
Mehr Nachhaltigkeit durch E-Mail-Marketing © Freepik
 

Werbeprospekte im Briefkasten – für die einen ein eingefahrenes Sonntagsritual, für die anderen unnötiger Müll. Nachhaltigkeit sieht anders aus. Viele Unternehmen nehmen diesen Aspekt weiterhin in ihrem Marketing-Mix in Kauf. Denn wie lassen sich Kunden besser und persönlicher erreichen als direkt im Briefkasten vor der eigenen Tür? Die Lösung liegt, wie so häufig, auf der digitalen Hand. Mit personalisiertem E-Mail Marketing werden Papier und Druck- sowie Logistikkosten eingespart. Wie E-Mail-Marketing zur Nachhaltigkeit beitragen kann.

Das Papierdilemma

Es werden im Jahr bis zu 28 Milliarden Prospekte an Haushalte in ganz Deutschland verschickt. Ob diese tatsächlich durchgeblättert werden, ist ungewiss. Was aber bekannt ist, dass diese Werbeprojekte Unmengen an Papier und Ressourcen verschlingen. Dazu kommt der hohe CO2 Ausstoß für den benötigten Transport und die Verarbeitung.

Zudem ist nicht jeder an der Werbung interessiert. Um diese allerdings nicht mehr zu empfangen, müsste ganz ausdrücklich auf dem Postkasten der Satz „Keine Werbung“ stehen. Tatsächlich setzen das die wenigsten um. Die meisten Menschen erdulden die Werbung. Für den stationären Handel ist diese Art der Werbung trotz vieler ungeöffneter Prospekte ein wichtiger Aspekt der Absatzförderung. Welche Möglichkeiten haben Händler, um Kunden gezielter zu erreichen?

Vorteile der digitalen Kommunikation

Die digitale Variante des Werbeprospekts, in Form von Newslettern, ist die Antwort. Bei Newslettern fallen beispielsweise die Emissionen des Transportes, sowie die Verschwendung des Drucks (im Falle von ungelesenen Prospekten) und des Papiers weg. Diese Art der Werbung zeigt deutliche Vorteile gegenüber seiner traditionellen Schwester im Papierformat.

Das erkennt unter anderem auch die REWE Markt GmbH. Um Ressourcen zu sparen, verabschiedet sich der Die Supermarktkette ab Mitte 2023 von Papier-Werbeprospekten. Auch IKEA und Obi stellten schon die Werbeprospekte ein, um die Natur zu schonen.  Dieses Vorgehen spart im Jahr bis zu 73.000 Tonnen Papier, 70.000 Tonnen CO², 1,1 Millionen Tonnen Wasser und 380 Millionen Kilowattstunden. Mit den Einsparungen wollen REWE und Co. dazu beitragen den CO²-Fußabdruck massiv zu verringern und dem Abfall entgegenzuwirken. Aber nicht nur die Natur, sondern auch die Ansprache an die Kunden profitiert von digitaler Kommunikation.

Durch die Möglichkeit in E-Mail Marketing Tools Segmente anzulegen und so nach Zielgruppen zu sortieren, wird die Ansprache personalisiert und perfekt auf den Kunden abgestimmt. Nach der Analyse der Empfänger könnten Unternehmen beispielsweise herausfiltern, ob die Personen vermehrt die Getränkeprospekte, die Seiten der Frischetheke oder der Tiefkühltheke lesen. Dieses Wissen über die Empfänger hilft bei einer weiteren Optimierung der Ansprache in den kommenden Newsletter-Kampagnen, sodass die Interessierten der Tiefkühltheke vermehrt die Angebote der gefrorenen Gerichte zugeschickt bekommen.

Durch dieses Vorgehen wird das Werben um einiges gezielter, es werden genau die Menschen erreicht, die es auch interessiert- ganz ohne Papierverschwendung. Aufgrund der gezielten Kundenansprache können Verteiler gekürzt werden und erlangen so an Effizienz, also eine höhere Öffnungsrate. Streuverluste können vermieden werden. Durch kleinere Verteilerlisten wird darüber hinaus auch unnötigem Datenmüll vorgebeugt.

Optimierte Ansprache durch Interaktionsmöglichkeiten

Zudem sind die Gestaltungsmöglichkeiten eines Newsletters vielseitiger als bei einem Werbeprospekt. In E-Mails gelingt es leichter die Produkte zu emotionalisieren, denn zusätzliche Links bieten viel Platz für Kreativität und weitere Informationen. Das bedeutet auch: Es müssen nicht alle Informationen in einen Newsletter gepackt werden. Es können getrost Links eingefügt werden, die von den Empfängern bei Interesse verfolgt werden können. Dies spart nochmal einiges an Speicherplatz.

Zusätzlich spart E-Mail Marketing Kosten für Versand und Produktion. Die Kosten sind sehr transparent und überschaubar. Davon mal abgesehen wissen Unternehmen, dass jeder investierte Euro auf jeden Fall bei einem interessierten Kunden ankommt und nicht in einem Briefkasten liegenbleibt oder, im schlimmsten Fall, direkt im Müll landet.

Spontaneität und Flexibilität für mehr Abverkauf

Ein weiterer Vorteil: Zu besonderen Aktionen in den Supermärkten können gesonderte Mails verschickt werden, ohne extra Transport- und Produktionskosten. Die Menschen werden jeden Tag mit hunderten Werbeplakaten und digitaler Werbung konfrontiert. Da kann es nicht schaden, genau einen Tag vor einer besonderen Aktion einen Reminder zu schicken. Wer noch Flyer nutzt, besitzt diese Flexibilität nicht.

Wie wird die E-Mail nachhaltiger?

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Werbeprospekten haben Newsletter also schon einige Vorteile, um Marketing etwas nachhaltiger zu gestalten. Natürlich kann auch die E-Mail an sich noch weiter optimiert werden, um umweltfreundlicher zu werden. Es ist nicht nötig riesengroße Bilder in die Mail einzubetten, ein Wert mit einer angenehmen Auflösung reicht völlig aus.  

Wer Newsletter mit einem HTML-Code bastelt, sollte darauf achten einen aufgeräumten Code zu bearbeiten und keine unnötigen Leerzeilen zu hinterlassen. Außerdem sollten in der Mail an sich nur eine geringe Auswahl an Themen vorgestellt werden. Mit weiterführenden Links können sich Kunden nach wie vor über die Produkte informieren.

Mit diesen Tipps und Tricks wird das E-Mail Marketing nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger und sorgt so bestimmt für hohe Klickraten.