Personalisierte Nachrichten können leicht zuviel werden
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- 87 % reagieren positiv auf personalisierte Reisekommunikation
- Zu häufige Nachrichten sind der größte Kritikpunkt der Kunden
- Rabatte und Bonusprogramme sind die wertvollste Personalisierung
Eine aktuelle Studie von Braze zeigt, dass Verbraucher in Asien personalisierte Kommunikation von Reise- und Hospitality-Marken grundsätzlich begrüßen. Besonders hoch ist die Akzeptanz in Thailand, berichtet Marketing-Interactive. Gleichzeitig macht die Untersuchung deutlich, dass Relevanz allein nicht ausreicht: Viele Kunden fühlen sich durch eine zu hohe Kontaktfrequenz oder unpassende Versandzeitpunkte gestört.
Für Marketingverantwortliche ergibt sich daraus eine zentrale Herausforderung. Reisende wünschen sich individuell zugeschnittene Inhalte, setzen aber klare Grenzen bei der Anzahl und Nutzung von Botschaften. Der häufigste Kritikpunkt sind zu viele Nachrichten innerhalb kurzer Zeit. Erfolgreiche Kundenansprache erfordert daher eine ausgewogene Balance zwischen Personalisierung und Kommunikationsdruck. Bei den bevorzugten Kanälen bleibt E-Mail trotz der starken Verbreitung mobiler Plattformen der wichtigste Touchpoint für Marketingkommunikation. Allerdings unterscheiden sich die Präferenzen je nach Markt. Während in einigen Ländern Messenger-Dienste oder SMS ebenfalls eine wichtige Rolle spielen, bleibt E-Mail aufgrund ihrer Skalierbarkeit und Personalisierungsmöglichkeiten besonders relevant.
Die Studie zeigt zudem, dass Reisende vor allem dann positiv auf personalisierte Maßnahmen reagieren, wenn diese einen konkreten Nutzen bieten. Bonuspunkte, Treueprogramme und Hinweise auf Preisnachlässe werden deutlich höher bewertet als allgemeine Markenbotschaften. Insgesamt steht für viele Konsumenten der wahrgenommene Gegenwert im Mittelpunkt ihrer Buchungsentscheidungen. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für Datenschutz. Viele Verbraucher akzeptieren die Nutzung persönlicher Daten nur dann, wenn daraus exklusive Angebote, Rabatte oder Belohnungen entstehen.