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Content-Produktion am stärksten von KI betroffen

KI trifft Marketing zuerst in der Contentproduktion. Agenturbudgets sinken, Qualität und Überangebot werden zentrale Herausforderungen.
02.03.26
© freepik / muqddas65
 

- Kreative Inhalte gelten als am stärksten von KI bedroht (27 %)
- 83 % der Marketingleiter würden Agenturkosten wegen KI senken
- 57 % der Agenturchefs sehen KI-Content-Sättigung als Risiko

Künstliche Intelligenz trifft laut einer Umfrage von StackAdapt und Ascend2 aus November 2025 zuerst kreative Teams: 27 % der Befragten in Großbritannien und Nordamerika erwarten hier die größte Disruption, berichtet Emarketer.


Budgetverschiebungen sind bereits spürbar: 83 % der Marketingleiter würden ihre Agenturausgaben senken, wenn Inhalte vollständig automatisiert erstellt werden könnten. Teams, die KI-Agenten einsetzen, haben ihre Ausgaben für Content bei Agenturen um 73 % reduziert. Gleichzeitig wächst das Qualitätsrisiko: Fast 40 % der digitalen Videoanzeigen werden 2026 KI-generiert, und 57 % der Agenturleiter sehen die Überflutung mit KI-Inhalten als Hauptproblem.


Die Daten zeigen, wo KI im MarTech-Bereich den größten Druck erzeugt und bieten Marketingteams Anhaltspunkte, eigene Investitionen in KI zu bewerten.