Tipps für weniger E-Mail-Abmeldungen
- Preference Center senken Abmeldungen und steigern das Engagement
- Viele Abonnenten kennen das Preference Center gar nicht
- Sichtbarkeit und Mehrwert erhöhen die Nutzung deutlich
Preference Center gewinnen im E-Mail-Marketing zunehmend an Bedeutung. Laut litmus liegt ihre geringe Nutzung nicht an mangelndem Interesse der Abonnenten, sondern daran, dass viele Nutzer gar nicht wissen, dass diese Einstellungen existieren. Gleichzeitig steigen die Abmelderaten – unter anderem durch vereinfachte Abmeldefunktionen in Gmail. Viele Empfänger würden jedoch lieber Versandhäufigkeit oder Inhalte anpassen, als den Newsletter vollständig abzubestellen.
Für Unternehmen bieten Preference Center einen klaren Mehrwert: Studien zeigen, dass sie die Interaktionsraten deutlich erhöhen und Abmeldungen erheblich reduzieren können. Zusätzliche Funktionen wie eine temporäre Versandpause („Snooze“) oder das Abwählen bestimmter Anlässe, etwa Valentinstag oder Black Friday, verbessern die Nutzererfahrung und stärken die Kundenbindung.
Der Artikel empfiehlt daher, Preference Center deutlich sichtbarer zu machen – etwa in Willkommensmails, Onboarding-Strecken, Preheadern oder festen Content-Blöcken innerhalb von Newslettern. Statt alle Informationen auf einmal abzufragen, sollten Unternehmen auf Progressive Profiling setzen und Präferenzen schrittweise erfassen. Interaktive Elemente, konkrete Vorteile wie exklusive Angebote oder Geburtstagsgeschenke sowie Anreize wie Rabatte erhöhen zusätzlich die Bereitschaft zur Dateneingabe.