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87 Prozent scheitern am Logo in der Inbox

BIMI macht Markenlogos im E-Mail-Postfach sichtbar, doch die Umsetzung ist komplex. Ein neues Tool soll Zertifikate und Einrichtung vereinfachen.
28.09.26

- 87 Prozent der BIMI-Projekte werden laut Red Sift nicht abgeschlossen
- Nur rund 6.500 von 50.000 BIMI-Domains besitzen ein nötiges Zertifikat
- Ein neues Tool soll die Beantragung von VMCs und CMCs vereinfachen

Mit BIMI können Unternehmen ihr Logo neben E-Mails in unterstützten Postfächern wie Gmail oder Yahoo anzeigen lassen, berichtet MediaPost. Trotz des Potenzials bleibt die Verbreitung begrenzt: Laut Red Sift werden 87 Prozent der begonnenen BIMI-Implementierungen nicht abgeschlossen.


Technische und formale Hürden
Zu den Problemen zählen Anforderungen an das Logoformat, Markenrechte und insbesondere die benötigten Zertifikate. Von rund 50.000 Domains mit veröffentlichten BIMI-Einträgen verfügen laut Red Sift nur etwa 6.500 über ein Zertifikat, das eine zuverlässige Darstellung des Logos ermöglicht. Damit bleibt ein großer Teil der Unternehmen trotz vorhandener BIMI-Konfiguration außen vor.


Neues Tool soll Einstieg erleichtern
Red Sift hat deshalb den kostenlosen „BIMI Maker“ vorgestellt. Das Self-Service-Angebot soll Unternehmen durch wichtige Schritte führen: Das eigene Logo lässt sich prüfen und vorbereiten, der DMARC-Status kontrollieren und anschließend die Beantragung eines Verified Mark Certificate (VMC) oder Common Mark Certificate (CMC) anstoßen. Auch Zahlungs- und DNS-Schritte werden begleitet.


Potenzial für E-Mail-Marketer
Die Vereinfachung könnte BIMI für mehr Unternehmen zugänglich machen. Gerade in stark gefüllten Postfächern kann ein sichtbares Markenlogo dabei helfen, Absender schneller erkennbar zu machen und die eigene Markenpräsenz im E-Mail-Kanal zu stärken.