EU uneins über Cookie-Banner
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- EU-Staaten lehnen den Vorschlag der Kommission zu Cookie-Einstellungen ab
- Cookies für Reichweitenmessung und IT-Sicherheit sollen teils ohne Einwilligung erlaubt sein
- EU-Parlament und Mitgliedstaaten müssen sich noch auf eine Lösung einigen
Cookie-Banner sollen Internetnutzer weniger häufig unterbrechen. Einen Vorschlag der Europäischen Kommission, mit dem sich die Abfragen reduzieren ließen, tragen die EU-Mitgliedstaaten jedoch nicht mit. Der Plan sah vor, dass Nutzer ihre Cookie-Einstellungen auf dem eigenen Gerät speichern und automatisch an besuchte Websites übermitteln können. Wiederholte manuelle Entscheidungen wären dadurch seltener nötig, wie t3n berichtet.
Mehr Ausnahmen für Website-Betreiber geplant
Die Mitgliedstaaten verfolgen einen anderen Ansatz: Website-Betreiber sollen mehr Möglichkeiten erhalten, Cookies ohne vorherige Zustimmung einzusetzen. Das soll unter anderem für Cookies gelten, die zur Bereitstellung eines Dienstes, zur Reichweitenmessung oder zur IT-Sicherheit erforderlich sind.
Verhandlungen stehen noch aus
Eine endgültige Regelung gibt es bislang nicht. Vertreter der Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlaments müssen sich zunächst auf einen gemeinsamen Text verständigen. Eine Position des Parlaments liegt noch nicht vor. Da gleichzeitig weitere Änderungen an europäischen Digitalgesetzen verhandelt werden, könnte es Wochen oder Monate dauern, bis eine Einigung erzielt wird.