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Es ist an der Zeit, die Ressourcen in den kommenden Monaten auf digitales Marketing umzustellen, um das Geschäft auch in Zukunft wachsen zu lassen.
18.03.20 | Interessanter Artikel bei mapp
Wie Unternehmen trotz COVID-19 erfolgreich bleiben © Pixabay / Miguel Á. Padriñán
 

Seit Wochen ist COVID-19 das beherrschende Thema in den Medien weltweit. Das Virus verändert die Art und Weise, wie wir alle unser tägliches Leben organisieren. Auch für Unternehmen ist es schwierig, “Business as usual” zu leben. Digiday fasst es klar und deutlich zusammen: “Der wirtschaftliche Schock des Corona Virus ist insofern einzigartig, als er sowohl die Nachfrage- als auch die Angebotsseite der Wirtschaft betrifft. Auf der Nachfrageseite steht es weniger Reisen und wahrscheinlich weniger Konsum. Auf der Angebotsseite sind die unterbrochenen Lieferketten”. Um die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten, ergreifen die meisten Unternehmen Präventivmaßnahmen wie Home Office und Remote-Verfügbarkeit. Mit solchen Maßnahmen werden die täglichen Geschäftsprozesse auf die Probe gestellt. Dies gilt sowohl für die Produktion, Sales und Marketing.


Wer ist davon betroffen?


Die Unternehmen sind in einer Spirale der Unsicherheit gefangen, da sich die Meldungen zur Verbreitung des Virus praktisch täglich überschlagen. Auch B2B-Bereich ins inzwischen alle relevanten Events verschoben oder abgesagt, was es schwieriger macht, neue Geschäftskontakte zu knüpfen und globale Geschäfte zu tätigen. Gemäß der New York Times sind viele Unternehmen in der misslichen Lage, Verkaufsrückgange ihren Investoren gegenüber durch den Virusausbruch zu rechtfertigen. Dadurch werden Konferenzen abgesagt und die Mitarbeiter werden angewiesen, nicht mehr zu reisen.


Auch B2C-Unternehmen verzeichnen einen Umsatzrückgang, insbesondere die traditionellen Einzelhändler, da die Menschen sich dafür entscheiden, zu Hause zu bleiben, anstatt einkaufen zu gehen. Aber es gibt einen Silberstreif für die Einzelhändler… Der derzeitige Zustand verändert die Kaufgewohnheiten der Endverbraucher: weniger Direktverkauf, mehr Online-Shopping. Forbes sagt, dass “sowohl Kunden, die den Menschenmassen ausweichen wollen, als auch diejenigen, die in den leeren Regalen der Ladengeschäfte landen, zum Einkaufen ins Internet wechseln”.


Laut Nielsen stiegen die Online-Einzelhandelsumsätze in der Woche nach dem Ausbruch des Ausnahmezustands um +81%. Die Verkäufe von Produkten, die die Gesundheit schützen, wie Handschuhe, Masken und Desinfektionsmittel, sind im Februar um 817% im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Darüber hinaus sind die Online-Verkäufe von Toilettenpapier, Konserven, Medikamenten gegen Erkältung und Grippe sowie von Lebensmitteln enorm gestiegen, berichtet USA Today.