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Strato-E-Mails landen häufiger im Spam

Betroffen sind auch sicherheitskritische Benachrichtigungen. Mögliche Ursache sind fehlerhafte SPF-, DKIM- oder DMARC-Daten.
23.01.26
© freepik
 

- Strato-E-Mails werden häufig fälschlich als Spam eingestuft
- Betroffen sind auch sicherheitskritische Benachrichtigungen
- Mögliche Ursache sind fehlerhafte SPF-, DKIM- oder DMARC-Daten


Kunden des Webhosters Strato berichten vermehrt, dass wichtige E-Mails bei Empfängern im Spam-Ordner landen. Betroffen sind nicht nur alltägliche Nachrichten, sondern auch sicherheitskritische Hinweise wie Passwort-Zurücksetzungen oder Warnungen vor verdächtigen Login-Versuchen. Werden diese E-Mails übersehen, können Angreifer unter Umständen unbemerkt Konten kompromittieren, wie Ad Hoc News berichtet.


Technische Ursachen im Fokus


Die Zustellbarkeit moderner E-Mails hängt maßgeblich von den Authentifizierungsprotokollen SPF, DKIM und DMARC ab. Sie prüfen, ob Absender berechtigt sind und ob Nachrichten manipuliert wurden. Experten vermuten, dass bei einigen Strato-Servern DNS-Einträge nicht korrekt verarbeitet werden, wodurch empfangende Provider die E-Mails vorsorglich als Spam einstufen. Strato verweist zugleich auf Anleitungen zur korrekten Einrichtung, was auf eine geteilte Verantwortung zwischen Anbieter und Nutzer hindeutet.


Geteilte Verantwortung bei der E-Mail-Sicherheit


Das Problem ist kein Einzelfall: Viele Provider haben ihre Spam-Filter verschärft, um Phishing zu bekämpfen – mit steigenden Fehlklassifizierungen als Nebenwirkung. Experten empfehlen Strato-Kunden, regelmäßig Spam-Ordner zu prüfen, wichtige Absender zu whitelisten und die Domain-Konfiguration für SPF, DKIM und DMARC sorgfältig zu kontrollieren. Eine zuverlässige E-Mail-Zustellung bleibt damit ein zentraler Baustein moderner Cybersicherheit.