Besser kein Newsletter-Versand zur vollen Stunde!
Besser kein Newsletter-Versand zur vollen Stunde! © DialogMail
Die Idee für diese Studie kam durch einen LinkedIn-Post von Jay Schwedelson zustande. Macht es einen Unterschied, wenn ein Mailing nicht zur vollen Stunde (8h, 9h, 10 Uhr,…) verschickt wird?
Deshalb haben wir uns die konkreten Zahlen dazu angesehen. Und wir waren – zugegeben – sehr überrascht!
Die Analyse war eigentlich recht simpel: Wir haben alle relevanten Mailings des Jahres 2025 analysiert, wobei wir die Mailings in zwei Gruppen eingeteilt haben:
- Mailings mit einem Versand zur vollen Stunde: Wir haben das definiert als 2 Minuten vor bis 5 Minuten nach jeder vollen Stunde.
- Alle anderen Mailings.
Immerhin 28% aller Mailings wurden nach dieser Definition zur vollen Stunde verschickt.
1.1 Das Ergebnis: Deutlich bessere Öffnungsrate!
Wenn Sie ein Mailing nicht zur vollen Stunde verschicken, erzielen Sie im Durchschnitt eine wesentlich höhere Öffnungsrate: 29,4% gegenüber 23,8%!
Das ist eine Verbesserung der Öffnungsrate um +23,6%! Der Unterschied ist statistisch hoch-signifikant.
Die Verbesserung der Öffnungsrate zeigt sich sowohl im B2B- (+8,1%) als auch im B2C-Bereich, wobei bei B2C der Unterschied besonders hoch ist: +34,1%!
1.2 Gibt es dafür eine Erklärung?
Viele Tools bieten für einen zeitversetzten Versand nur einen Versand zur vollen Stunde an. Damit werden also besonders viele Mailings zu einer vollen Stunde verschickt
So treffen bei den Empfängern überdurchschnittliche viele Mails zur vollen Stunde fast gleichzeitig ein. Damit ist der Kampf in der Inbox intensiver als zu einer anderen Uhrzeit.
Und das sieht man konkret an den durchschnittlichen Öffnungsraten.
Empfehlung: Testen Sie (mit mehreren A/B Tests) bei zeitversetzten Versendungen, ob sich ein Versand außerhalb der vollen Stunde auch bei Ihnen so positiv in der Öffnungsrate bemerkbar macht!